Das Friesendorf Nebel in der Mitte von Amrum

Das Friesendorf Nebel liegt direkt an der Watt-Seite und grenzt an den Nationalpark "Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer". Nebel auf Amrum wurde in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts als drittes Inseldorf nach Norddorf und Süddorf gegründet.

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Das Friesendorf Nebel an der Watt-Seite von Amrum

Die ersten Häuser von Nebel gruppierten sich um die zuvor auf freiem Feld stehende St. Clemens-Kirche. Zur Gemeinde Nebel gehören die Ortsteile Süddorf und Steenodde.

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Die St. Clemens-Kirche im Friesendorf Nebel auf Amrum

Im Ortskern von Nebel gibt es die meisten Friesenhäuser mit Reetdach aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Es gibt in Nebel auch noch Gassen, die nicht asphaltiert sind. In vielen der früher von Einheimischen gebauten Friesenhäusern werden Ferienwohnungen vermietet.

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Historisches Friesenhaus im Friesendorf Nebel auf Amrum

Während in Wittdün und Norddorf ab 1890 zahlreiche Hotels entstanden, gab es in Nebel angangs nur wenig Tourismus. Wichtigster Wirtschaftsfaktor ist heute der Tourismus. 2012 wurden in der Gemeinde Nebel 41.561 Übernachtungsgäste mit 447.808 Übernachtungen gezählt (ohne Patienten und Begleitpersonen der Kinderfachklinik "Satteldüne").

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Dorfstraße im Ortskern von Nebel auf Amrum

Auf Nebeler Gemeindegebiet befinden sich außer der St. Clemens-Kirche der Leuchtturm von Amrum und die Amrumer Windmühle, die als Wahrzeichen der Insel gelten. Sehenswert sind in Nebel außer diesen Wahrzeichen der Friedhof von St. Clemens mit zahlreichen "sprechenden" Grabsteinen und das Heimatmuseum "Öömrang Hüs".

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Das Heimatmuseum "Öömrang Hüs" im Friesendorf Nebel auf Amrum

Bilder-Galerie vom Friesendorf Nebel auf Amrum

Bilder-Galerie von Nebel mit 25 Bildern
Ausschnitt der SI-Inselkarte Amrum mit dem Friesendorf Nebel (Kartenauschnitt der SI-Inselkarte Amrum mit freundlicher Genehmigung des SI-Verlags, Links).

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Stand der Bearbeitung: 20. Oktober 2018