Der Friesenwall - eine Trockenmauer als Grundstücksbegrenzung

Ein Friesenwall ist ein Trockenmauerwerk, das aus mehr oder minder runden Findlingen oder Geröll aufgeschichtet wird. Als hüfthohe Mauer aus Natursteinen dient ein Friesenwall als Grundstücksbegrenzung für ein Friesenhaus.

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Ein Friesenwall aus lose aufeinandergelegten Steinen

Friesewälle würden zuerst in den friesischen Marschgebieten zur als Grundstücksgrenze errichtet, da andere Steine aus Steinbrüchen oder Holz aus Wäldern nicht zur Verfügung stand. Findlinge und Geröll wurden von den umliegenden Feldern zusammengetragen.

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Ein Friesenwall als hüfthohe Mauer um ein Friesenhaus auf Amrum

Echte Friesenwälle sind nicht verfugt, sondern aus den lose aufeinandergelegten Steinen gebaut, oben schließt eine Erdschicht ab.

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Friesenhaus mit Friesenwall im Ortszentrum von Nebel auf Amrum

Der Aufbau eines Friesenwalls wurde früher vollständig ohne Mörtel vorgenommen und die Stabilität erhielt der Friesenwall nur durch verdichtete Erde und einen leicht Neigung.

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Ein alter Friesenwall auf Amrum mit Flechtenbewuchs

In den letzten Jahren wurde der gemauerte Friesenwall als Grundstücksbegrenzung immer beliebter, wenn alte Friesenhäuser renoviert oder Neubauten in altem Stil errichtet werden. Aufgrund ihres ästhetischen Werts sind diese Mauern mittlerweile über Friesland hinaus verbreitet.

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Neubau eines Friesenwalls auf Amrum

Bilder-Galerie von einem Friesenwall als Mauer um ein Friesenhaus

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Stand der Bearbeitung: 20. Oktober 2018