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Friesenhäuser mit Reetdach

Viele der früher von Einheimischen errichteten Friesenhäuser mit Reetdach werden heute als Ferienhäuser vermietet. Als Friesenhaus wird das Uthlandfriesische Haus bezeichnet, eine Sonderform des Geesthardenhauses (Quelle: Wikipedia). Das Uthlandfriesische Haus ist ein Haustyp, der jahrhundertelang in den nordfriesischen Uthlanden, das heißt auf den Inseln, Halligen und in den Marschgebieten der Gegend vorherrschend war. Die Häuser haben die Besonderheiten aller Frieslandhäuser: das Mauerwerk besteht aus rotem Ziegelstein, und sie haben ein Reetdach sowie weiß- oder blaugestrichene Fensterrahmen und Türen. Die an die frühmittelalterlichen Langhäuser erinnernden Gebäude waren ursprünglich relativ klein und mit einem inneren Holzgerüst versehen. Sollten die massiven Küstenstürme Dach und Wände schwer beschädigen, so bot die innere Struktur den Bewohnern weiterhin einen gewissen Schutz. In den Uthlandhäusern waren Stall und Wohnraum innerhalb eines Gebäudes untergebracht. (Quelle: Wikipedia).

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Der Name Reetdach findet vorrangig an der deutschen Nordseeküste Verwendung. Reet (auch: Reeth, Reth, Reith, Ried, Riet, Rohr und ähnliches) bezeichnet das an Ufern oder auf sumpfigem Gelände wachsende Schilfrohr, das vielerorts in getrocknetem Zustand zur Dacheindeckung verwendet wird. Reetdächer sind, vor allem im Hochsommer, feuergefährdet wenn sie von der Sonnenbestrahlung ausgetrocknet sind. Aber auch das Silvesterfeuerwerk stellt eine Gefahr dar, so dass auf den nordfriesischen Inseln das Abbrennen von Feuerwerkskörpern grundsätzlich verboten wurde. Ein Reetdach hält im Durchschnitt 30 bis 50 Jahre, es sind aber auch Dächer dokumentiert, die über 100 Jahre alt wurden. Die Lebensdauer eines Reetdaches ist von unterschiedlichen Kriterien abhängig (Wikipedia).

Bild- und Video-Rechte beim Autor Andreas Dölz.

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